Die Perle im Briefkasten: das Gemeindeblatt

Gemeindeblätter bzw. Amtsblätter sind die unterschätzten Perlen im Briefkasten. Sie informieren regelmäßig und zuverlässig über Angelegenheiten, die alle Bürgerinnen und Bürger betreffen, von Entscheidungen des Gemeinderates hin zu den Müllabfuhrterminen und den Informationen zu Notdiensten von Ärzten und Apotheken. Was die Gemeindeblätter alles bieten, wer sie produziert und wie sie ihren Weg in unsere Briefkästen finden, lesen Sie in diesem Beitrag.

 
Öffentliche Beschlüsse müssen den Bürgerinnen und Bürgern mitgeteilt werden, das gilt für die Gemeinderatsbeschlüsse der kleinsten Dorfgemeinde genauso wie für Gesetze und Verordnungen auf Bundesebene. Auf der kommunalen Ebene ist die Veröffentlichung von Informationen die „ortsübliche Bekanntgabe“, etwa durch einen Aushang an oder im Rathaus vorgesehen – oder eben die Bekanntmachung im Gemeindeblatt.

So werden die Bürgerinnen und Bürger über die Entscheidungen des Gemeinderates informiert, etwa über Änderungen von Bebauungs- oder Flächennutzungsplänen, über Haushaltssatzungen und Finanzpläne, über Bauvorhaben der Gemeinde und vieles mehr.

Daneben finden sich die wichtigen Termine des täglichen Lebens im Gemeindeblatt: Termine von öffentlichen Sitzungen, die Zeiten der Bürgersprechstunden, Termine für die Müllabfuhr, Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe, saisonale Hinweise (etwa auf Räumpflicht im Winter), Infotage der Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser oder Altenpflegeeinrichtungen, die Gottesdiensttermine der verschiedenen Konfessionen und Kirchengemeinden, und die Notfalldienste von Ärzten und Apotheken.

Ist das Gemeindeblatt noch zeitgemäß?

Nun könnte man sich fragen, ob ein Gemeindeblatt im Zeitalter von Internet und Smartphone überhaupt noch zeitgemäß ist. Abgesehen von der Frage, ob die Veröffentlichung im Internet die „ortsübliche Bekanntgabe“ darstellt, haben nicht alle Bürgerinnen und Bürger jederzeit Zugriff auf das Internet. Genauso wenig können sich alles Einwohner an der Gemeindetafel informieren. Die Gemeindeblätter sind also eine wichtige Informationsquelle.

Wer macht das Gemeindeblatt?

Wer das Mitteilungsblatt produziert, und in welchem Umfang, ist von Gemeinde zu Gemeinde und von Stadt zu Stadt verschieden. Manche Orte kümmern sich noch selbst um die Herstellung und Verteilung des Gemeindeblattes. Wieder andere haben diese Aufgabe an einen Dienstleister vergeben, der sich um Anzeigenverkauf, Druck, Satz und Verteilung des Gemeindeblattes kümmert.

Die Akzeptanz dieser „professionellen“ Gemeindeblätter ist bei Gemeinden und Bürgern erfahrungsgemäß sehr hoch. Für die Gemeinde selbst fällt damit enorm viel Arbeit weg, so dass die Mitarbeiter ihren eigentlichen Aufgaben nachgehen können. Die Bürger schätzen die professionelle Aufbereitung der vielen Informationen, und Unternehmer nehmen gerne die Chance wahr, in einer hochwertigen Veröffentlichung mit einer regional gut umrissenen Zielgruppe Anzeigen zu schalten.

Der Revista-Verlag (dessen Geschäftsführer ich bin) hat sich in seiner mehr als 40-jährigen Geschichte einen guten Namen als Partner für die Produktion von amtlichen Mitteilungsblättern erworben. Wir sind stolz darauf, Gemeinden einen besonders guten und umfassenden Service zu bieten. Anzeigenverkauf, Layout, Satz, Druck, Aboverwaltung und Verteilung gibt es bei uns aus einer Hand. Wir legen besonderen Wert auf ein überdurchschnittlich ansprechendes Gemeindeblatt, mit flexiblem Layout, das sich den Inhalten anpasst, mit hochwertigem Bildmaterial sowie besonderer Papier- und Druckqualität.

Wie wird das Gemeindeblatt verteilt?

Es ist eine schöne Vorstellung: Ein ältlicher Gemeindebote bringt die Gemeindeblätter auf seinem klapprigen Fahrrad in jedes Haus, bis zum letzten Einödhof tief im Wald. Die Realität sieht inzwischen jedoch anders aus: Mit der Auslagerung der Produktion des Gemeindeblattes haben die meisten Gemeinden auch die Verteilung der Mitteilungsblätter vergeben. Jetzt kümmern sich die Profis darum, die meist auf ein gut eingespieltes bestehendes Netzwerk von Zustellern zurückgreifen können. In manchen Fällen werden die Blätter auch von regionalen Prospektverteilern zugestellt. Wie genau die Verteilung gehandhabt wird, ist meist ein Frage der Kosten: Wie viel kann bzw. will die Gemeinde dafür ausgeben?

Der Revista-Verlag beispielsweise bietet je nach Konzept, Anzahl der Haushalte und Gemeindebudget verschiedene Modelle an: Ein Abomodell, bei dem der Leser zahlt (mit oder ohne Zuschuss der Gemeinde), oder eine Variante, bei der die Kommune die Verteilung des Gemeindeblatts an die Haushalte bezahlt. Möglich ist auch die sogenannte Auslageverteilung. Dabei wird das Gemeindeblatt bei Bäcker, Metzger usw. ausgelegt.

Wir haben eigene Zusteller, die diese Arbeit gerne und absolut zuverlässig machen. Besonders schön ist es, wenn das Verteilen des Gemeindeblatts innerhalb einer Familie „vererbt“ wird, also beispielsweise von den jüngeren Geschwistern übernommen wird, wenn die große Schwester zum Studieren wegzieht. Einige unserer Zusteller sind bereits Rentner, die das als Nebenjob machen. Sie nennen das gelegentlich einen „bezahlten Spaziergang“, der sie zu ihren Nachbarn und Mitbürgern bringt.

REVISTA verlegt seit mehr als 40 Jahren amtliche Mitteilungsblätter. Unser Kerngeschäft ist Druck & Verlag:
Amtsblätter, Mitteilungsblätter & Gemeindeblätter

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