Hammelburg/Grafenrheinfeld: Bei strahlendem Frühlingswetter fand auf dem Gelände der Infanterieschule in Hammelburg ein bedeutendes militärisches Zeremoniell statt: Brigadegeneral Michael Matz, bisher Kommandeur der Infanterieschule und General der Infanterie, übergab nach sechs erfolgreichen Jahren sein Kommando an Brigadegeneral Andreas Steinhaus. Die feierliche Kommandoübergabe wurde vom Heeresmusikkorps würdevoll begleitet und zog zahlreiche deutsche und internationale Generale, hochrangige Politiker sowie Vertreter der Zivilgesellschaft nach Hammelburg.
Auch die Gemeinde Grafenrheinfeld war vertreten: Bürgermeister Christian Keller nahm an der Zeremonie teil – mit einem besonderen Anliegen. Denn zwischen der Gemeinde und dem Bereich Unterstützung der Infanterieschule besteht seit fast 39 Jahren eine enge Patenschaft. Eine Verbindung, die unter der Führung von Brigadegeneral Michael Matz in den vergangenen Jahren nicht nur gepflegt, sondern spürbar vertieft wurde.
„General Matz war für uns ein verlässlicher und herzlicher Ansprechpartner“, betont Bürgermeister Keller. „Er hat die Patenschaft nicht nur überzeugt vertreten, sondern sie aktiv gefördert und maßgeblich ermöglicht. Ohne seine Unterstützung wäre die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit in dieser hervorragenden Weise nicht denkbar gewesen.“ Die persönliche Verbundenheit sei in dieser Zeit gewachsen – geprägt von gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Anliegen, die Brücke zwischen Militär und Zivilgesellschaft zu stärken.
Mit Brigadegeneral Andreas Steinhaus übernimmt nun ein neuer Kommandeur die Führung der traditionsreichen Infanterieschule. Bürgermeister Keller zeigte sich nach dem ersten Austausch sehr zufrieden: „Ich habe die Gelegenheit genutzt, General Steinhaus die Hand der Freundschaft aus Grafenrheinfeld zu reichen und ihn eingeladen, uns bei nächster Gelegenheit in Grafenrheinfeld zu besuchen. Mein Eindruck ist ausgezeichnet. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam die Patenschaft genauso lebendig weiterführen werden.“
Die Patenschaft zwischen Grafenrheinfeld und der Infanterieschule ist mehr als nur eine symbolische Verbindung. Sie steht für gelebte Partnerschaft, gegenseitige Unterstützung und ein offenes Miteinander. In fast vier Jahrzehnten hat sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt, das von persönlichen Begegnungen, gemeinsamen Veranstaltungen und einem regen Austausch geprägt ist. „Gerade in Zeiten, in denen das Verständnis für die Aufgaben der Bundeswehr in der Gesellschaft wichtiger denn je ist, ist unsere Partnerschaft ein wertvolles Zeichen der Verbundenheit“, so Keller weiter.
Die Zeremonie in Hammelburg markiert nicht nur den Beginn eines neuen Kapitels in der Führung der Infanterieschule, sondern auch den nächsten Abschnitt in der Partnerschaft mit Grafenrheinfeld. Bürgermeister Keller blickt mit Zuversicht nach vorn: „Wir freuen uns darauf, die enge Verbindung mit der Infanterieschule auch unter der Führung von General Steinhaus weiter zu pflegen. Unsere fast 39-jährige Patenschaft ist ein starkes Zeichen für gelebte Kameradschaft – und dass wir so bleiben.“
Fotos und Text: Christian Keller