CEO-Fraud – fünfstelliger Betrag ins Ausland überwiesen

14. August 2019

KARLSTEIN AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Buchhalter einer ortsansässigen Firma haben am Montag per Email eine Zahlungsaufforderung erhalten, worin sich ein Unbekannter als Inhaber der Firma ausgab und forderte, über 30.000 Euro an eine ausländische Bankverbindung zu überwiesen. Die Überweisung wurde veranlasst, der Betrag zwischenzeitlich aber wieder durch die Bank zurückgebucht. Die Kripo ermittelt nun wegen Betrugs.

Bei der sogenannten „CEO-Fraud“-Masche geben sich die Täter – nach Sammlung von Informationen über die jeweiligen Unternehmen bzw. Organisationen- in der Regel als Geschäftsführer (CEO) aus und veranlassen, unter Hinweis z.B. auf die Übernahme eines anderen Betriebs, einen Mitarbeiter zum Transfer eines größeren Geldbetrags ins Ausland. Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel per E-Mail, wobei die Absenderadressen verfälscht werden. Die Informationen zum Unternehmen beschaffen sich die Täter aus Wirtschaftsberichten, dem Handelsregister, der Homepage oder Werbebroschüren. In vielen Fällen wird der Email-Empfänger auch zu absoluter Verschwiegenheit aufgefordert. Bei dem aktuellen Fall handelten die Buchhalter, die die Email mit der Zahlungsaufforderung erhalten hatten, im festen Glauben, die Anweisung stamme von ihrem Chef. Somit wurde eine Auslandsüberweisung in Höhe von rund 36.000 Euro veranlasst. Die Bank konnte den Betrag zwischenzeitlich zurückbuchen. Die Ermittlungen in diesem Zusammenhang hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen.

Zum Schutz vor der Betrugsmasche empfiehlt die Unterfränkische Polizei:

• Achten Sie darauf, welche Informationen über ihr Unternehmen öffentlich sind und was Sie um Zusammenhang mit ihrem Unternehmen publizieren • Sensibilisieren Sie ihre Mitarbeiter hinsichtlich des Betrugsphänomens • Bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen sollten – vor Veranlassung der Zahlung – folgende Schritte durchgeführt werden: o Überprüfen der E-Mails auf Absenderadresse und korrekte Schreibweise o Verifizieren der Zahlungsaufforderung über Rückruf bzw. schriftliche Rückfrage beim Auftraggeber o Kontaktaufnahme mit der Geschäftsleitung bzw. dem Vorgesetzten • Wenden Sie sich bei Auffälligkeiten und Fragen an Ihre örtliche Polizeidienststelle

online gestellt von Florian Kohl


Florian Kohl ist Inhaber von REVISTA in Schweinfurt, Podcaster bei schweinfurtundso.de, Blogger bei floriankohl.de und Partner bei kunkel & kohl. Du erreichst Florian per Email unter fkohl@revista.de
--- Werbung | Sie möchten hier werben? Tel.: 0 97 21 / 38 71 9 0 | post@revista.de ---
 

Veranstaltungen

  1. Dez14
    Genuss-Stadt-Führung14.12.2019 11:30 — Bad Kissingen
  2. Dez14
    Spellbound Contemporary Ballet14.12.2019 19:30 — Schweinfurt
  3. Dez14

Kontakt

REVISTA e.K.
Londonstr. 14b
97424 Schweinfurt

Telefon 09721 / 38719-0

telefonisch erreichbar:
Mo-Do: 8 bis 15 Uhr
Fr: 8 bis 11 Uhr

Termine nach Vereinbarung

Kontakt | Anfahrt