Lobeshymnen für Gerhard Eck

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Donnersdorf: „Ich bin doch nicht so wichtig, dass du heute kommen musst“, so begrüßte Gerhard Eck Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Der aber war ganz anderer Meinung und mit ihm die Gemeinde und der CSU-Kreisverband, die zu einem imposanten Empfang ins Falkenbergzentrum geladen hatten.

Sie ließen ihren ehemaligen Bürgermeister Gerhard Eck anlässlich seines 50. Geburtstages hochleben. Winfried Meißner, amtierender Donnersdorfer Bürgermeister und Nachfolger Ecks, schaute auf dessen Wirken zurück. Er erinnerte an dessen 98-prozentige Zustimmung bei seiner ersten Bürgermeisterwahl 1990 und an die „Karriereleiter“, mit der ihn die Pusselsheimer damals empfangen hätten. Inzwischen sei er diese Leiter weit hinaufgestiegen, aber nach wie vor gelte: „Wenn wir dich brauchen, bist du für uns da“, so Meißner. Und er nahm ihn in die Liste der berühmtesten Donnersdorfer auf.

Horst Seehofer gratulierte dem „verlässlichen, treuen Freund“ und überbrachte ihm ein „bayerisches Vergelt´s Gott“. Er erzählte, dass er einer der wenigen Politiker sei, die beim Angebot, Staatssekretär zu werden, nicht sofort zugesagt hätten. Er wollte erst einmal überlegen, „ob er mit dem Beamtenapparat des Bayerischen Staates fertig werde“. Es sei nicht selbstverständlich, dass „das Amt zum Manne kommt“, betonte Seehofer und meinte, dies beweise „das Format des Menschen Gerhard Eck“. Gradlinig, unbestechlich, verlässlich, bodenständig und wohl überlegt sei Eck, so der Ministerpräsident, er habe Politik nie als Machtausübung oder Selbsterhöhung verstanden, sondern immer als Dienstleistung. Für Seehofer ist Gerhard Eck ein „ganz Großer“ und der lebende Beweis, dass man „aus der Länge eines Menschen nicht auf seine Größe schließen darf“.

Der Bayerische Innenminister Joachim Hermann buchstabierte den Namen des Geburtstagskindes ehrlich, christlich, konservativ und dankte ihm, dass er die Berufung als Staatssekretär in seinem Ministerium angenommen hat. Immer und überall messe er die bayerische Politik an ihren Folgen für die konkrete Gemeinde vor Ort, so Hermann, der dem „authentischen Politiker großen Respekt“ zollte.

Auch Landrat Harald Leitherer reihte sich in den Reigen der Gratulanten ein. Er lobte Ecks Mut, vor vielen Jahren in einer kleinen Gemeinde ein großes Gewerbegebiet auszuweisen. So seien nicht nur 100 Arbeitsplätze geschaffen worden, die kleine Gemeinde habe es auch geschafft, heute keine Schlüsselzuweisungen mehr zu benötigen. Bürgermeister Oskar Ebert (Rauhenebrach) dankte im Namen des Vereins „unser Steigerwald“ und auch Vertreter der vier Donnersdorfer Ortsteile ließen ihren „berühmten Sohn“ hochleben.