Gelbe Welle für Kanufahrer kommt in die Landkreis Bamberg, Haßberge und Schweinfurt

Landkreis Schweinfurt: Die „Gelbe Welle“ kommt: Die Landkreise Bamberg, Haßberge und Schweinfurt werden in Sachen Kanuwander-Tourismus aktiv. Bis zum kommenden Frühjahr sollen mehr als 50 Schilder und Hinweistafeln mit dem bundeseinheitlichen Logo „Gelbe Welle“ die Region für Kanuwanderer attraktiver machen.

Urlaub auf dem Wasser ist im Kommen, betonen die Regionalmanager der beteiligten Landkreise. „Der Main bietet hervorragende Voraussetzungen“, sagt Holger Becker, Regionalmanager für das Schweinfurter Land. Um diese Möglichkeiten zu nutzen, agiert die Region gemeinsam und macht die „Lebensader Main“ für Wassertouristen mit einem einheitlichen Erscheinungsbild attraktiv.

Gemeinsam haben die Regionalmanager ein Konzept erstellt, das mit Leader-Geldern und von den Kommunen entlang des Mains finanziert werden soll. Vorbild ist der Mainradweg, der mit seinen 600 Kilometern touristisch inzwischen eines der großen Highlights der Region darstellt. Eine „Lebensader Main“ könnte ähnliches Potenzial haben.

An 27 Stellen werden Ortsschilder mit der „Gelben Welle“ aufgestellt. Mit Hilfe dieser vom Wasser aus erkennbaren Schilder können sich Touristen orientieren und Haltepunkte planen. Außerdem werden an den 24 Ausstiegsstellen entlang des Mains Informationstafeln aufgestellt. Darauf finden sich Informationen zum jeweiligen Streckenabschnitt, Entfernungsangaben, touristische und gastronomische Angebote.

Die Gesamtkosten für Beschilderung, Informationstafeln und Öffentlichkeitsarbeit wurden mit gut 64.000 Euro veranschlagt, davon kommen 32.000 Euro aus dem Leader-Topf. Die restlichen Kosten werden auf die 18 am Projekt beteiligten Gemeinden aufgeteilt.

Spätestens im Frühjahr 2012 sollen die Schilder entlang des Mains stehen. Bis dahin werden auch zahlreiche Kommunen weitere Maßnahmen abgeschlossen haben, wie die Anlage von Wasserspielplätzen oder Rastplätzen. Der Main präsentiert sich Wassertouristen dann als Teil der „Gelben Welle“, die u.a. deutlich mehr Kanufahrer als bisher in die Region spülen soll.



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