Carolin Weippert stellt in der Gadengalerie aus
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Schwebheim/Geldersheim: „Wenn Carolin malt, dann malt sie und will nicht gestört werden“. Die Vorsitzende des Gadenvereins Claudia Cebulla stellt die neue Künstlerin vor, die in den Kirchgaden in Geldersheim ausstellt.
Carolin Weippert ist eine junge Frau, vor der schon in Kindertagen keine Farbstifte sicher waren. Seit 1997 wird ihr Talent von Kunstlehrerin Monika Tinkl in der Kunstwerkstatt der Offenen Behinderten-Arbeit gefördert.
Ihren ersten großen Erfolg feierte sie 2001 mit ihrem Exponat “Sterntaler” beim 13. Bundeskunstpreis für Menschen mit Behinderungen der Carl-Müller-Mettnau-Stiftung in Radolfzell am Bodensee. Beim Schweinfurter Kunstpreis “Malerei und Graphik” – einem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb – gehörte ihr Bild “Urwald” zu den ersten 15 prämierten Werken. Viele weitere Auszeichnungen folgten. An rund 40 verschiedenen Ausstellungen, allein und mit anderen Künstlern, hat sich die junge Frau schon beteiligt. Ihre Bilder hängen im Rathaus von Schwebheim und im Möbelhaus Leopold in Gerolzhofen. In ihrem Elternhaus in der Oberen Heide 9 hat sie sogar eine eigene kleine Galerie.
Die Bilder von Carolin Weippert sprühen vor Lebensfreude. Wasserfälle, das Meer und Schiffe sind neben bunten Blumenwiesen die Hauptmotive ihrer expressionistisch anmutenden Bilder. Neben ausdrucksstarken, großflächigen und farbintensiven Gemälden gibt es auch solche, die mit viel Liebe zum Detail gestaltet sind. „Carolin malt mit ganzem Herzen und sie trifft damit unser Herz“, so beschreibt Cebulla das Schaffen der jungen Frau. Und die strahlt ebenso wie ihre Gemälde.
Bis zum 28. 2. können die Bilder der Künstlerin jeweils sonntags von 15 bis 17 Uhr in der Gadengalerie in Geldersheim bewundert werden. Die Galerie Carolin in Schwebheim können Sie jederzeit nach vorheriger Anmeldung, Tel 09723/7946, besuchen. Wenn Carolin Weippert ein Bild verkauft, dann bekommt die Offene Behinderten-Arbeit in Schweinfurt immer die Hälfte des Verkaufserlöses. So sagt die junge Frau Dankeschön für die Förderung und Unterstützung ihres künstlerischen Wirkens.
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online gestellt am 18.1.2010 um 11:13, von Florian Kohl in der Kategorie Alle MeldungenÄhnliche Meldungen
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